Nichts Neues

Heute vor hundertneun Jahren kam Erich Maria Remarque zur Welt. Einunddreißig Jahre später veröffentlichte er einen unpolitischen Roman über die Schrecken des Ersten Weltkriegs mit dem Titel Im Westen nichts Neues, der sofort zum Bestseller wurde. Wiederum zehn Jahre später meldeten sich scharenweise Freiwillige für einen weiteren Weltkrieg, darunter reichlich Leute, die das Buch gelesen hatten. Soviel zur gesellschaftlichen Wirkung von Kunst.

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