Amsterdam 4: Deutsch-niederländische Freundschaft
It is not difficult to understand that a certain monotony of the Dutch landscape gave rise to the dreams of multifarious, colorful and unusual flora. Herbert Zbigniew
Opulentes Frühstück wie üblich, komplett mit den warmen Eierkuchen in der Größe von Zweieurostücken. Bis unser Zug fährt, haben wir nur zwei Stunden Zeit, deshalb entscheiden wir uns für das nahegelegene Tulpenmuseum. Ich persönlich finde Blumen ja langweilig, aber G. erwirbt die Zwiebel eines mehrjährigen Zwiebelgewächses, winterhart, aus Südafrika, an dessen Namen sie sich nicht mehr erinnern kann. (Inzwischen weiß sie ihn wieder – hier, in den Kommentaren – aber jetzt gildet es nicht mehr.) Pflegt sie es korrekt, wird es rosa blühen. Wir werden das kontrollieren.
Den Rest der Zeit sitzen wir in der Sonne und trinken Kaffee. Im Zug macht der Schaffner eine Ansage: „Wie die Deutsche Bahn das geschafft hat, weiß ich auch nicht, aber jedenfalls sind heute, an einem der beliebtesten Reisetage des Jahres, die Reservierungscomputer ausgefallen.“ Dass heute, an einem der wärmsten Tage des Jahres, auch die Klimaanlage ausgefallen ist, darüber verliert er kein Wort. Auch nicht darüber, dass der Zug sechsundzwanzig Minuten Verspätung hat und ich deshalb meinen Anschluss verpasse.
Bevor wir aber zu Verteidigerinnen der Deutschen Bahn werden, reden wir über was anderes und erinnern uns an die Amsterdamer Grachten.